Giftpflanzen

Wer mit Haustieren zusammenlebt und kein Risiko eingehen möchte, verzichtet am besten ganz auf giftige Pflanzen. Vor allem Jungtiere sind gefährdet. Neugierige Hunde- oder Katzenwelpen knabbern gerne an einem Blatt oder Zweig oder buddeln die eben gesetzten giftigen Tulpenzwiebeln eifrig wieder aus. Doch auch ältere Tiere können plötzlich Interesse an bisher gemiedenen Pflanzen zeigen, z. B. aus Langeweile. Indem ein Hund meistens nach dem Verzehr giftiger Pflanzen spontan erbricht, verhindert er ein weiteres Vordringen  des Giftes in den Körper. Sensibler reagieren Katzen, deren Nieren besonders gefährdet sind.

Bei Vergiftungen spielt das Körpergewicht des Hundes eine große Rolle. Gifte werden immer pro kg Körpergewicht berechnet.

Umfangreiche Informationen sowie weitere Giftpflanzen inkl. detaillierter Symptome und Fotos der Pflanzen finden Sie auf der Datenbank des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich.

Was meinem Hund außerdem nicht bekommt:

Hunde sollten nicht mit rohem Schweinefleisch gefüttert werden, Schokolade kann in entsprechenden Mengen tödlich sein. Ebenfalls giftig für Hunde sind alle Früchte, die Blausäure enthalten (z. B. Weintrauben [in größeren Mengen], Kerne! von Kirschen, Pflaumen, Pfirsichen usw.) Milch gehört übrigens nicht in den Trinknapf der Hunde.

Wichtige Hinweise, wie man sich bei einer Vergiftung des Haustiers richtig verhält:

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Quelle: Schweizer Hunde Magazin